Konsens im Bett: Warum Fragen richtig sexy ist

Viele haben Angst, dass Nachfragen die Stimmung zerstört. Das Gegenteil ist der Fall: Wer weiß, dass der andere wirklich will, kann sich viel mehr fallen lassen.
Was Konsens bedeutet
Konsens heißt: Alle Beteiligten wollen, was gerade passiert – freiwillig, bewusst und jederzeit widerrufbar. Ein „Ja“ zu Küssen ist kein „Ja“ zu allem. Und ein „Ja“ von gestern gilt nicht automatisch heute. In Deutschland gilt seit 2016 auch rechtlich der Grundsatz „Nein heißt Nein“.
Ein begeistertes Ja ist das Heißeste, was man im Bett hören kann.
So fragst du, ohne dass es kühl wird
- „Gefällt dir das?“
- „Mehr oder sanfter?“
- „Willst du, dass ich weitermache?“
- „Was wünschst du dir gerade?“
Leise geflüstert sind diese Sätze nicht nur respektvoll, sondern auch ziemlich verführerisch.
Auf Signale achten
Konsens ist nicht nur Worte. Achte auf Körpersprache: Erstarren, Wegdrehen, Schweigen sind Zeichen zum Innehalten. Im Zweifel: kurz stoppen und nachfragen.
Neue Dinge ausprobieren
Gerade bei Toys, Rollenspielen oder Fantasien gilt: vorher reden, ein Stoppwort vereinbaren, danach nachfragen. Das macht das Ausprobieren sicherer – und freier.
Auch „Nein“ ist ein Geschenk
Wer sich traut, „Nein“ oder „Jetzt nicht“ zu sagen, zeigt Vertrauen. Und ein „Ja“ bedeutet nur dann etwas, wenn auch ein „Nein“ möglich gewesen wäre.
Neues gemeinsam entdecken: Unser Guide für den Einstieg zu zweit zeigt, wie ihr ein Toy entspannt ansprecht.
Zum Guide →Hintergrund: § 177 StGB in der Fassung von 2016 („Nein heißt Nein“).


